EMA @ Moondoo HH Reeperbahnfestival 20.09.17

Während ihre Crew die Aufbauarbeiten fast erledigt hatte, stapfte Erika M. Andersen mit Rucksack und Jacke durch den Club, und bestieg die Bühne, um noch ein paar Feinjustierungen an den Geräten vorzunehmen. Dann verstaute sie ihr Zeug und das Konzert startet pünktlich um 23 Uhr. Als Opener wählte Sie das gesprochene ‚Where The Darkness Began‘, um dann mit dem kräftigen ‚I Wanna Destroy‘ richtig loszulegen. Unterstützt von ihrer Drummerin und einem Multiinstrumentalisten, der sowohl Gitarre und E-Violine spielte, als auch die Hard- und Software unter Kontrolle hielt, spulte Anderson souverän einen Querschnitt ihres bisherigen Schaffens ab. Der Schwerpunkt lag auf den Songs der aktuellen Scheibe ‚Exile In The Out Ring‘, aber natürlich fehlten auch Klassiker wie ‚Satellites‘ oder ‚California‘ nicht. Der Klang war erstaunlich kraftvoll und wummernd. Genau so muss ihre Musik eben auch klingen. Die Songs waren entgegen den Studioversionen auf angenehme ca. 3-minütige Versionen herunter gebrochen, so das Zeit für viele Stücke blieb. Die insgesamt eher introvertiert erscheinende Andersen nahm das ein oder andere Mal Kontakt mit dem Publikum auf und freute sich sichtlich über den Zuspruch, den ihre neuen Stücke fanden. 
Ihre Musik ist schwer vergleichbar und wenn man die Möglichkeit hat, sie live zu sehen, sollte man sich diese nicht entgehen lassen. Wir haben an diesem Abend mehrere Gigs gesehen, aber keines war musikalisch so abwechslungsreich und auf einem so hohen technischen Level wie dieses. Nach einer Stunde war es dann wieder vorbei und der erste Tag des Reeperbahnfestivals ging langsam zu Ende.

EMA
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